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UGT1A1-Enzym

Das UGT1A1-Enzym gehört zu den Uridin-Diphosphat-Glucuronosyltransferasen (UGT) und ist an der Umsetzung fettlöslicher Stoffe, zum Beispiel Bilirubin, Hormone und Arzneimittel, in Stoffe, die wasserlöslich sind und ausgeschieden werden können. Die Umsetzung des toxischen Abbauprodukts Bilirubin in der Leber erfolgt ausschließlich durch das Enzym UGT1A1. Unter anderem die folgenden Medikamente können durch das UGT1A1-Enzym metabolisiert werden:

  • Zytostatika, z. B. Irinotecan und Etoposid
  • Andere Mittel, z. B. Atazanavir (Virushemmer) und Raloxifen (Östrogen-Rezeptor-Modulator)

Atazanavir und das Enzym UGT1A1

Atazanavir bewirkt eine Hemmung des Enzyms UGT1A1. UGT1A1 ist das einzige Körperenzym, das Bilirubin in einen wasserlöslichen Zustand umsetzen kann, sodass es von der Leber in die Galle ausgeschieden werden kann. Bilirubin ist ein Abbauprodukt, das beim Abbau roter Blutzellen entsteht. Es ist toxisch für den Körper. Je nach genetischer Veranlagung für das UGT1A1-Enzym kann dadurch ein erhöhtes Risiko von Gelbsucht (Hyperbilirubinämie) entstehen. Menschen mit zwei vermindert aktiven UGT1A1-Allelen haben das höchste Risiko, Gelbsucht zu entwickeln. Das UGT1A1-Enzym ist nicht am Abbau von Atazanavir beteiligt.

Lesen Sie mehr über Atazanavir »

Atazanavir und das Enzym UGT1A1

Atazanavir bewirkt eine Hemmung des Enzyms UGT1A1. UGT1A1 ist das einzige Körperenzym, das Bilirubin in einen wasserlöslichen Zustand umsetzen kann, sodass es von der Leber in die Galle ausgeschieden werden kann. Bilirubin ist ein Abbauprodukt, das beim Abbau roter Blutzellen entsteht. Es ist toxisch für den Körper. Je nach genetischer Veranlagung für das UGT1A1-Enzym kann dadurch ein erhöhtes Risiko von Gelbsucht (Hyperbilirubinämie) entstehen. Menschen mit zwei vermindert aktiven UGT1A1-Allelen haben das höchste Risiko, Gelbsucht zu entwickeln. Das UGT1A1-Enzym ist nicht am Abbau von Atazanavir beteiligt.

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Irinotecan und das Enzym UGT1A1

Irinotecan wird in erheblichem Maße durch das Enzym UGT1A1 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Irinotecan individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Irinotecan besonders achtsam zu sein.

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Irinotecan und das Enzym UGT1A1

Irinotecan wird in erheblichem Maße durch das Enzym UGT1A1 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Irinotecan individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Irinotecan besonders achtsam zu sein.

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Genetische Veranlagung Die Aktivität des UGT1A1-Enzyms ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dadurch können die Wirksamkeit eines Medikaments als auch eventuelle Nebenwirkungen ebenfalls individuell unterschiedlich sein. Diese Variation lässt sich teilweise durch genetische Unterschiede im UGT1A1-Gen erklären. Bei der Bestimmung eines Genotyps werden diese Unterschiede im UGT1A1-Gen mittels zweier so genannter Allele angegeben. Jedes Allel hat einen Namen, der aus einem Sternchen und einer Nummer besteht. Ein Beispiel für einen möglichen UGT1A1-Genotypen ist UGT1A1*1*28. Bei iGene bestimmen wir die folgenden Varianten (Allele) des UGT1A1-Gens: UGT1A1*6, UGT1A1*27, UGT1A1*28 (über UGT1A1*80) und sonstige Varianten (kategorisiert als UGT1A1*1).

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