Imipramin und die Enzyme CYP2C19 und CYP2D6
Imipramin wird in erheblichem Maße durch die Enzyme CYP2C19 und CYP2D6 verarbeitet.
In erster Instanz wird Imipramin durch das Enzym CYP2C19 in einen anderen aktiven Stoff umgesetzt (demethyliert). An diesem Schritt sind – in geringerem Maße – auch die Enzyme CYP1A2 und CYP3A4 beteiligt. Nach diesem Aktivierungsschritt folgt eine weitere Umsetzung (Hydroxylierung) in weniger aktive Komponenten durch das Enzym CYP2D6.
Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität der beteiligten Enzyme sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Imipramin individuell verschieden sein kann.
Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Imipramin besonders achtsam zu sein.
Lesen Sie mehr über Imipramin (CYP2C19) »