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CYP2C19-Enzym

Das CYP2C19-Enzym (ausgeschrieben Cytochrom P450 2C19) ist an der Umsetzung von Medikamenten und anderen körperfremden Stoffen beteiligt. Ungefähr 6 bis 10% aller Medikamente werden durch das CYP2C19-Enzym metabolisiert. Unter anderem die folgenden Medikamente können durch das CYP2C19-Enzym metabolisiert werden:

  • Magensäureblocker, z. B. Lansoprazol, Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol und Rabeprazol
  • Antikonvulsiva, z. B. Diazepam, Phenytoin, Phenobarbital, Hexobarbital und Pirimidon
  • Antidepressiva, z. B. Sertralin, Amitriptylin, Imipramin, Citalopram, Clomipramin, Escitalopram und Moclobemid
  • Andere Mittel, z. B. Voriconazol (Antimykotikum), Chloramphenicol (Antibiotikum), Cyclophosphamid (Zytostatikum), Indometacin (schmerzlindernd, entzündungshemmend, fiebersenkend), Propanolol (Betablocker), R-Warfarin (Gerinnungshemmer), Clopidogrel (Gerinnungshemmer), Progesteron (Hormon), Nilutamid (Antiandrogen) und Proguanil (Malariamittel)

Citalopram und das Enzym CYP2C19

Citalopram wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Citalopram und das Risiko von Nebenwirkungen individuell verschieden sein können.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Citalopram besonders achtsam zu sein.

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Clomipramin und die Enzyme CYP2C19 und CYP2D6

Clomipramin wird in erheblichem Maße durch die Enzyme CYP2C19 und CYP2D6 verarbeitet.

In erster Instanz wird Clomipramin durch das Enzym CYP2C19 in einen anderen aktiven Stoff umgesetzt (demethyliert). An diesem Schritt sind – in geringerem Maße – auch die Enzyme CYP1A2 und CYP3A4 beteiligt. Nach diesem Aktivierungsschritt folgt eine weitere Umsetzung (Hydroxylierung) in weniger aktive Komponenten durch das Enzym CYP2D6.

Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität der beteiligten Enzyme sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Clomipramin individuell verschieden sein kann. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Clomipramin besonders achtsam zu sein.

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Clopidogrel und das Enzym CYP2C19

Clopidogrel ist ein Mittel, das im Körper zuerst in einen wirksamen Stoff umgesetzt werden muss. Das Enzym CYP2C19 spielt dabei eine wichtige Rolle.

Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms jedoch sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Verfügbarkeit des wirksamen Bestandteils von Clopidogrel individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, einen anderen Gerinnungshemmer zu wählen.

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Escitalopram und das Enzym CYP2C19

Escitalopram wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Escitalopram und das Risiko von Nebenwirkungen individuell verschieden sein können.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Escitalopram besonders achtsam zu sein.

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Imipramin und die Enzyme CYP2C19 und CYP2D6

Imipramin wird in erheblichem Maße durch die Enzyme CYP2C19 und CYP2D6 verarbeitet.

In erster Instanz wird Imipramin durch das Enzym CYP2C19 in einen anderen aktiven Stoff umgesetzt (demethyliert). An diesem Schritt sind – in geringerem Maße – auch die Enzyme CYP1A2 und CYP3A4 beteiligt. Nach diesem Aktivierungsschritt folgt eine weitere Umsetzung (Hydroxylierung) in weniger aktive Komponenten durch das Enzym CYP2D6.

Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität der beteiligten Enzyme sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Imipramin individuell verschieden sein kann. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Imipramin besonders achtsam zu sein.

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Lansoprazol und das Enzym CYP2C19

Lansoprazol wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Lansoprazol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Lansoprazol besonders achtsam zu sein.

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Mavacamten und das Enzym CYP2C19

Mavacamten wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet und in geringerem Maße durch CYP3A4. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität des CYP2C19-Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Mavacamten und das Risiko von Nebenwirkungen individuell verschieden sein können.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Mavacamten besonders achtsam zu sein.

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Mavacamten und das Enzym CYP2C19

Mavacamten wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet und in geringerem Maße durch CYP3A4. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität des CYP2C19-Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Mavacamten und das Risiko von Nebenwirkungen individuell verschieden sein können.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Mavacamten besonders achtsam zu sein.

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Omeprazol und das Enzym CYP2C19

Omeprazol wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Omeprazol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Omeprazol besonders achtsam zu sein.

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Pantoprazol und das Enzym CYP2C19

Pantoprazol wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Pantoprazol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Pantoprazol besonders achtsam zu sein.

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Sertralin und das Enzym CYP2C19

Sertralin wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Sertralin und das Risiko von Nebenwirkungen individuell verschieden sein können.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Sertralin besonders achtsam zu sein.

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Voriconazol und das Enzym CYP2C19

Voriconazol wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Voriconazol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Voriconazol besonders achtsam zu sein.

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Genetische Veranlagung
Die Aktivität des CYP2C19-Enzyms ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dadurch können die Wirksamkeit eines Medikaments als auch das Risiko eventueller Nebenwirkungen ebenfalls individuell unterschiedlich sein. Diese Variation lässt sich teilweise durch genetische Unterschiede im CYP2C19-Gen erklären.
Bei der Bestimmung eines Genotyps werden diese Unterschiede im CYP2C19-Gen mittels zweier so genannter Allele angegeben. Jedes Allel hat einen Namen, der aus einem Sternchen (*) und einer Nummer besteht. Ein Beispiel für einen möglichen CYP2C19-Genotypen ist CYP2C19*1/*2.
Bei iGene bestimmen wir die folgenden Varianten (Allele) des CYP2C19-Gens: CYP2C19*2, CYP2C19*3, CYP2C19*4, CYP2C19*5, CYP2C19*6, CYP2C19*7, CYP2C19*8, CYP2C19*9, CYP2C19*10, CYP2C19*17, CYP2C19*22, CYP2C19*24, CYP2C19*35 und sonstige Varianten (CYP2C19*1 ist normal aktiv).

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