X

IST EIN DNA-TEST ETWAS FÜR MICH?

5 Sterne im Apple und Google Store

ABCG2-Transportprotein

Ein Transportprotein ist ein Protein im Blut, das schwer lösliche Substanzen bindet, sodass diese an einer anderen Stelle wieder abgespalten oder abgegeben werden können. Das Protein ABCG2 (vollständig: ATP-Binding Cassette G2) ist für den Abtransport von Substanzen unter anderem in den Darm und die Nieren verantwortlich. Dadurch wird die Aufnahme dieser Substanzen ins Blut reguliert.
ABCG2 ist nicht nur am Transport körpereigener Stoffe wie Fette, Galle, Harnsäure und Cholesterin beteiligt, sondern auch am Transport körperfremder Substanzen wie Arzneimittel.

Allopurinol und das Transportprotein ABCG2

Harnsäure ist ein schädliches Abbauprodukt, das mithilfe des Transportproteins ABCG2 aus dem Körper entfernt wird. Allopurinol wird zur Senkung der Harnsäurekonzentration eingesetzt. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität des ABCG2-Transportproteins erheblich variieren, wodurch die Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen von Allopurinol individuell verschieden sein können. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Allopurinol besonders achtsam zu sein.

Bitte beachten Sie: Mutationen im HLA-B*5801-Gen können das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen von Allopurinol erhöhen. Diese werden jedoch nicht erfasst. Das HLA-B*5801-Allel tritt bei 1–2 % der Europäer und Japaner auf, während die Prävalenz unter Han-Chinesen bis zu 20 % betragen kann.

Lesen Sie mehr über Allopurinol (ABCG2) »

Allopurinol und das Transportprotein ABCG2

Harnsäure ist ein schädliches Abbauprodukt, das mithilfe des Transportproteins ABCG2 aus dem Körper entfernt wird. Allopurinol wird zur Senkung der Harnsäurekonzentration eingesetzt. Je nach genetischer Veranlagung kann das ABCG2 Transportprotein sehr unterschiedlich aktiv sein, wodurch Ausmaß und Schwere eventueller Nebenwirkungen von Allopurinol individuell verschieden sein können. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Allopurinol besonders achtsam zu sein.

Bitte beachten Sie: Mutationen im HLA-B*5801-Gen können das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen von Allopurinol erhöhen. Diese werden jedoch nicht erfasst. Das HLA-B*5801-Allel tritt bei 1–2 % der Europäer und Japaner auf, während die Prävalenz unter Han-Chinesen bis zu 20 % betragen kann.

Lesen Sie mehr über Allopurinol (ABCG2) »

Genetische Veranlagung|Die Aktivität des ABCG2-Transportproteins ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Diese Variation lässt sich teilweise durch genetische Unterschiede im ABCG2-Gen erklären. Eine verringerte ABCG2-Aktivität tritt sehr häufig bei Menschen ostasiatischer Herkunft auf (29 bis 50 %), ist häufig bei Menschen europäischer (9 bis 17 %), lateinamerikanischer (14–22 %) und südasiatischer Herkunft (9 %) und selten bei Menschen afrikanischer Herkunft (2 %).
Bei der Bestimmung eines Genotyps werden Unterschiede im ABCG2-Gen mittels zweier so genannter Allele angegeben. Jedes Allel hat einen Namen, der aus einem Sternchen und einer Nummer besteht. Ein Beispiel für einen möglichen ABCG2-Genotyp ist 141KQ.
Die folgende Variante (Allel) des ABCG2-Gens wird bestimmt: Q141K (rs2231142).

logo iGene

© Copyright 2025 - iGene | Allgemeinen Geschäftsbedingungen | Haftungsausschluss | Widerrufsbelehrung | Datenschutzerklärung | Cookie-Erklärung

iGene GmbH / Königsborner Straße 26A / 39175 Biederitz / +31 (0)10 310 4200 / info@igene.eu /