PEG-Interferon und Ribavirin und das IL28B-Gen
Die individuelle Wahrscheinlichkeit, dass eine Kombinationstherapie mit PEG-Interferon und Ribavirin erfolgreich verläuft, lässt sich teilweise durch genetische Unterschiede erklären.
Man weiß zum Beispiel, dass Mutationen im IL28B-Gen mitverantwortlich sein können. Das IL28B-Gen hat nämlich Einfluss auf die Immunreaktion auf bestimmte Viren, darunter das Hepatitis-C-Virus. Bei einer IL28B-Gen-Positivität ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Therapie erheblich geringer als bei einer IL28B-Gen-Negativität.
Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Kombinationstherapie mit PEG-Interferon und Ribavirin besonders achtsam zu sein.
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