Oxcarbazepin und HLA-B*1502
Aufgrund genetischer Unterschiede kann der Körper einige Proteine nicht oder in einer abweichenden Zusammensetzung bildet, was zu einer geänderten Funktion bei der Umsetzung von Medikamenten führen kann.
Man weiß zum Beispiel, dass Mutationen im HLA-B*1502-Gen Mitverursacher einer Überempfindlichkeitsreaktion auf eine Behandlung mit Oxcarbazepin sein können. Bei Menschen mit einer HLA-B*1502-Mutation ist das Risiko (meist milder) Nebenwirkungen stark erhöht. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Oxcarbazepin besonders achtsam zu sein.
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