Omeprazol ist ein Magensäureblocker aus der Klasse der so genannten Protonenpumpenhemmer. Das Mittel vermindert die Säureproduktion im Magen. Außer gegen Sodbrennen wird Omeprazol bei Magen- und Darmgeschwüren eingesetzt sowie zur Vorbeugung gegen Magenbeschwerden bei Einnahme von Medikamenten, die den Magen beschädigen können.
Omeprazol und der Sinn einer DNA-Analyse
Die Geschwindigkeit, mit der Omeprazol im Körper verarbeitet wird, ist individuell unterschiedlich. Dies hat zur Folge, dass Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Omeprazol sich zum Teil anhand der Gene vorhersagen lassen. Eine vorbeugende DNA-Analyse kann darum ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der medikamentösen Therapie sein.
Omeprazol und das Enzym CYP2C19
Omeprazol wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Omeprazol individuell verschieden sein kann.
Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Omeprazol besonders achtsam zu sein.
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Auch bekannt als
Losec, Losecosan, Omecat, Omeprazolum, Prilosec, Antra, Audazol, Belmazol, Ceprandal, Danlox, Desec, Elgam, Emeproton, Gasec, Gastrimut, Gastroloc, Indurgan, Inhibitron, Logastric, Mepral, Mopral, Olexin, Omapren, Omepral, Omeprazon, Omeprol, Omezol, Omisec, Omizac, Ortanol, Parizac, Prazidec, Prazolit, Procelac, Ramezol, Regulacid, Sanamidol, Ulceral, Ulcesep, Ultop, Zepral