Ibuprofen ist ein Schmerzmittel aus der Klasse der NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika). Es wirkt nicht nur schmerzlindernd, sonder auch fiebersenkend und entzündungshemmend.
Ibuprofen wird unter anderem bei Kopfschmerzen, Migräne, Arthrose (Gelenkverschleich), Muskelschmerzen, Menstruationsbeschwerden und Grippe verschrieben, aber auch bei Gelenkentzündungen wie zum Beispiel Gicht, Rheuma oder Morbus Bechterew.
Ibuprofen und der Sinn einer DNA-Analyse
Die Geschwindigkeit, mit der Ibuprofen im Körper verarbeitet wird, ist individuell unterschiedlich. Dies hat zur Folge, dass Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Ibuprofen sich zum Teil anhand der Gene vorhersagen lassen.
Eine vorbeugende DNA-Analyse kann darum ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der medikamentösen Therapie sein.
Ibuprofen und das Enzym CYP2C9
Ibuprofen wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2C9 verarbeitet (und im geringerem Maße durch die Enzymen CYP2C8, CYP2C19 und CYP3A4). Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Ibuprofen sowie das Nebenwirkungsrisiko individuell verschieden sein können.
Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei der Verwendung von Ibuprofen besonders achtsam zu sein.
Zusätzlich zu Ihrer genetischen Veranlagung können in seltenen Fällen auch (nicht genetisch bedingte) Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Dies wird als NSAID-Intoleranz bezeichnet.
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Auch bekannt als
Zafen, Nurofen, Brufen, Advil Reliva, Spidifen, Advil, Dolofin, Ibruphar, Motrin, Nuprin, Actiprofen, Addaprin, A-G Profen, Aktren, Algifor, Alges-X, Arthrofen, Brufen Retard, Bufen, Buplex, Burana, Caldolor, Calprofen, Cap-Profen, Dismenol, Dolgit, Dolofort, Dolormin, Dolo-Spedifen, Ebufac, Fenbid, Fenpaed, Feverfen, Galprofen, Genpril, Haltran, Ibugel, IbuHEXAL, Ibumetin, Ibuprofene, Ibuprom, Ibuprox, Ibux, Rimafen