Haloperidol ist ein klassisches Antipsychotikum, das auch heute noch viel verwendet wird. Es blockiert die Wirkung von Dopamin, einem Stoff, der natürlicherweise im Gehirn vorkommt. Haloperidol wird bei Psychosen, Schizophrenie, Manie, Unruhe, Demenz, Tics, Zwangsstörungen, Übelkeit und Erbrechen verschrieben.
Haloperidol und der Sinn einer DNA-Analyse
Die Geschwindigkeit, mit der Haloperidol im Körper verarbeitet wird, ist individuell unterschiedlich. Dies hat zur Folge, dass Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Haloperidol sich zum Teil anhand der Gene vorhersagen lassen. Eine vorbeugende DNA-Analyse kann darum ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der medikamentösen Therapie sein.
Haloperidol und das Enzym CYP2D6
Haloperidol wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Haloperidol individuell verschieden sein kann.
Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Haloperidol besonders achtsam zu sein.
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Auch bekannt als
Haloperidolum, Haldol, Aloperidin, Bioperidolo, Brotopon, Dozic, Duraperidol, Einalon S, Eukystol, Halosten, Keselan, Linton, Peluces, Serenace, Sigaperidol