Fluorouracil, abgekürzt auch 5-FU, ist ein so genanntes Zytostatikum, ein Mittel zur Hemmung des Zellwachstums und der Zellteilung. Es wird zur Behandlung verschiedener Formen von Krebs eingesetzt, darunter Speiseröhren-, Brust-, Magen , Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Leber-, Blasen-, Gebärmutter-, Eierstock-, Scheiden-, Haut- und Hirnkrebs. Außerdem auch bei oberflächlichen Hauttumoren und Frühstadien davon.
Fluorouracil und der Sinn einer DNA-Analyse
Die Geschwindigkeit, mit der Fluorouracil im Körper verarbeitet wird, ist individuell unterschiedlich. Dies hat zur Folge, dass Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Fluorouracil sich zum Teil anhand der Gene vorhersagen lassen. Eine vorbeugende DNA-Analyse kann darum ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der medikamentösen Therapie sein.
Fluorouracil und das Enzym DPD
Fluorouracil wird in erheblichem Maße durch das Enzym DPD verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Fluorouracil individuell verschieden sein kann.
Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Fluorouracil besonders achtsam zu sein.
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Auch bekannt als
5-Fluoracil, 5-Fluoropyrimidine-2,4-dione, 5-Fluorouracil, 5-Fluracil, 5-FU, Fluoro Uracil, Fluorouracil, Fluorouracilo, Fluorouracilum, Fluoruracil, Fluouracil, FU, Carzonal, Efudix, Efurix, Ftoruracil, Adrucil, Carac, Efudex, Fluoroplex