Escitalopram ist ein Antidepressivum aus der Klasse der so genannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es blockiert die Wiederaufnahme des Neurotransmitters Serotonin in das Gehirn. Escitalopram hebt die Stimmung und vermindert Ängste. Es wird bei Depressionen und Angststörungen (zum Beispiel Zwangsstörungen, Panikstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen und soziale Phobie) verschrieben.
Escitalopram und der Sinn einer DNA-Analyse
Die Geschwindigkeit, mit der Escitalopram im Körper verarbeitet wird, ist individuell unterschiedlich. Dies hat zur Folge, dass Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Escitalopram sich zum Teil anhand der Gene vorhersagen lassen. Eine vorbeugende DNA-Analyse kann darum ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der medikamentösen Therapie sein.
Escitalopram und das Enzym CYP2C19
Escitalopram wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C19 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Escitalopram und das Risiko von Nebenwirkungen individuell verschieden sein können.
Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Escitalopram besonders achtsam zu sein.
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Auch bekannt als
Escitalopram, Escitalopramum, Cipralex, Esertia, Lexapro