Carbamazepin ist ein Antikonvulsivum aus der Klasse der so genannten Natriumkanalblocker. Es beeinflusst die Informationsübertragung über die Nerven und beruhigt so überaktive Nerven im Gehirn. Carbamazepin wird bei Epilepsie, manischen Depressionen, Nervenschmerzen, Wasserdiabetes und Alkoholentzug verschrieben.
Carbamazepin und der Sinn einer DNA-Analyse
Das Nebenwirkungsrisiko infolge einer Behandlung mit Carbamazepin ist individuell unterschiedlich. Dies hat zur Folge, dass Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Carbamazepin sich zum Teil anhand der Gene vorhersagen lassen.
Eine vorbeugende DNA-Analyse kann darum ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der medikamentösen Therapie sein.
Carbamazepin und HLA-A*3101
Aufgrund genetischer Unterschiede kann der Körper einige Proteine nicht oder in einer abweichenden Zusammensetzung bildet, was zu einer geänderten Funktion bei der Umsetzung von Medikamenten führen kann.
Man weiß zum Beispiel, dass Mutationen im HLA-A-Gen Mitverursacher einer Überempfindlichkeitsreaktion auf eine Behandlung mit Carbamazepin sein können. Bei Menschen mit einer HLA-A*3101-Mutation ist das Risiko (meist milder) Nebenwirkungen stark erhöht. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Carbamazepin besonders achtsam zu sein.
Auch Mutationen im HLA-B-Gen können ein erhöhtes Nebenwirkungsrisiko mit sich bringen.
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Carbamazepin und HLA-A*3101 und HLA-B*1502
Aufgrund genetischer Unterschiede kann der Körper einige Proteine nicht oder in einer abweichenden Zusammensetzung bildet, was zu einer geänderten Funktion bei der Umsetzung von Medikamenten führen kann.
Man weiß zum Beispiel, dass Mutationen im HLA-A-Gen Mitverursacher einer Überempfindlichkeitsreaktion auf eine Behandlung mit Carbamazepin sein können. Bei Menschen mit einer HLA-A*3101-Mutation ist das Risiko (meist milder) Nebenwirkungen stark erhöht.
Auch Mutationen im HLA-B-Gen können ein erhöhtes Nebenwirkungsrisiko mit sich bringen, wobei diese Nebenwirkungen dann oft schwerer sind als bei Menschen mit einer HLA-A*3101-Mutation. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Carbamazepin besonders achtsam zu sein.
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Carbamazepin und HLA-B*1502
Aufgrund genetischer Unterschiede kann der Körper einige Proteine nicht oder in einer abweichenden Zusammensetzung bildet, was zu einer geänderten Funktion bei der Umsetzung von Medikamenten führen kann.
Man weiß zum Beispiel, dass Mutationen im HLA-B-Gen Mitverursacher einer Überempfindlichkeitsreaktion auf eine Behandlung mit Carbamazepin sein können. Bei Menschen mit einer HLA-B*1502-Mutation ist das Risiko (meist milder) Nebenwirkungen stark erhöht. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Carbamazepin besonders achtsam zu sein.
Auch Mutationen im HLA-A-Gen können ein erhöhtes Nebenwirkungsrisiko mit sich bringen.
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Auch bekannt als
Carbamazepen, Carbamazepin, Carbamazepina, Carbamazépine, Carbamazepinum, Carbatrol, CBZ, Actebral, Anleptic, Biston, Carbamat, Neurotop, Tegretol, TEGretol Chewtabs, TEGretol-CR, TEGretol-XR, Teril, Timonil, Versitol, Versizur