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IST EIN DNA-TEST ETWAS FÜR MICH?

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Atazanavir

Atazanavir ist ein Medikament zur Hemmung der Virusvermehrung. Es wird zur Behandlung einer HIV-Infektion und bei Aids eingesetzt. Zur Behandlung des HIV-Virus wird übrigens immer eine Kombination aus mehreren Mitteln verwendet.

Atazanavir und der Sinn einer DNA-Analyse

Eine Behandlung mit Atazanavir kann in einigen Fällen zu Hyperbilirubinämie (Gelbsucht) führen. Bei Gelbsucht tritt eine gelbliche Verfärbung der Haut und/oder des Augenweißes auf sowie manchmal Juckreiz.

Das Risiko von Nebenwirkungen lässt sich zum Teil anhand der Gene vorhersagen. Eine vorbeugende DNA-Analyse kann darum ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der medikamentösen Therapie sein.

Atazanavir und das Enzym UGT1A1

Atazanavir bewirkt eine Hemmung des Enzyms UGT1A1. UGT1A1 ist das einzige Körperenzym, das Bilirubin in einen wasserlöslichen Zustand umsetzen kann, sodass es von der Leber in die Galle ausgeschieden werden kann. Bilirubin ist ein Abbauprodukt, das beim Abbau roter Blutzellen entsteht. Es ist toxisch für den Körper. Je nach genetischer Veranlagung für das UGT1A1-Enzym kann dadurch ein erhöhtes Risiko von Gelbsucht (Hyperbilirubinämie) entstehen. Menschen mit zwei vermindert aktiven UGT1A1-Allelen haben das höchste Risiko, Gelbsucht zu entwickeln. Das UGT1A1-Enzym ist nicht am Abbau von Atazanavir beteiligt.

Lesen Sie mehr über UGT1A1-Enzym »

Auch bekannt als

Reyataz
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